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Klimanotstand

Wir verstehen uns als zivilgesellschaftliche Bewegung, die als Bindeglied und Plattform fungiert, und den Austausch zwischen Bürger*innen, Wissenschaft und Politik auf Augenhöhe ermöglicht.
Wir fordern von der Politik echtes Klimahandeln und die Nettonull bis 2030. Weltweit muss das Ziel erreicht werden, 1,5 Grad Erderwärmung nicht zu überschreiten. Wir setzen die Politik unter Druck und wollen eine Signalwirkung für andere Großstädte erzielen.
Wir fordern einen deutlichen Kurswechsel hin zu bewusstem Konsum, gemeinschaftlichem Handeln und nachhaltigem Wirtschaften.
Wir informieren, sensibilisieren und wollen jedem und jeder einzelnen Mut machen, sich für das Überleben auf unserem Planeten einzusetzen.

Wer den Klimanotstand ausruft, macht klar, dass der Klimaschutz für die eigene Kommune oder Region in Zukunft höchste Priorität hat. Politik und Bevölkerung sollen dadurch alle Kräfte bündeln, um gemeinsam sofortige und entschlossene Anstrengungen zum Klimaschutz zu leisten.

Ein Rückblick auf den ersten bundesweiten Klimanotstandkongress:

Der Klimanotstand ist damit nur ein schwammiger Begriff, der keine rechtlichen Verbindlichkeiten bedeutet. Die Maßnahmen, um dieses Etikett mit Leben zu füllen, können überall anders aussehen. In Konstanz bedeutet der Klimanotstand konkret, dass der Gemeinderat die Eindämmung der Klimakrise und ihre Folgen in den Fokus nehmen will. In Zukunft müssen bei allen Entscheidungen des Gremiums auch die Auswirkungen auf den Klimaschutz berücksichtigt werden. Die Stadt Konstanz hat sich auch ein quantifizierbares Ziel gesetzt. Durch klimaneutrale Energieversorgung und Sanierung bestehender Gebäude soll der CO2-Ausstoß pro Person bis 2050 um 75 Prozent gesenkt werden. Der Oberbürgermeister muss der Öffentlichkeit über den Fortschritt zu diesem Ziel halbjährlich berichten. Ähnliches gilt für alle Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist, wie der Energieversorger oder der öffentliche Nahverkehr.